
HEIMAT(EN) Wo sind Menschenrechte zuhause?
Auch in diesem Jahr fand wieder das Sommercamp der Amnesty Jugend statt. Knapp fünf Tage haben wir gemeinsam mit tollen Leuten, spannendem Input und viel Austausch verbracht. Das diesjährige Sommercamp stand unter dem Motto „HEIMAT(EN) Wo sind Menschenrechte zuhause?“
Ab Donnerstag Nachmittag trudelten nach und nach alle Leute mit den Shuttlebussen auf dem Gelände des Sommercamps ein. Es war ein fröhliches Ankommen, Kennenlernen und Wiedersehen. Wir kommen alle aus unterschiedlichen Kontexten, teilweise schon mehrere Jahre bei Amnesty aktiv, teilweise ganz neu dabei oder Amnesty gerade erst kennengelernt.
Über die Tage hinweg hatten wir regelmäßig eine „Bandenzeit“ und erkundeten so auch an diesem Abend das Gelände und den naheliegenden See. Am Freitag begann das Sommercamp mit einem Frühstücksbuffet, das Essen hier war immer vegan und wir hatten immer eine frische Salattheke. Es startete im Anschluss offiziell mit einem Willkommensplenum. Nach einigen organisatorischen Aspekten wie der Vorstellung des Awareness Teams, folgte ein inhaltlicher Input rund um den Begriff „Heimat“. Am Nachmittag begannen direkt die ersten Workshops, es gab verschiedene Angebote aus denen wir wählen konnten. Etwa einen zu Amnesty Basics, dem Konzept Countermapping oder einen zu „Shifting Narraives“. Dieser wurde von der Delegation junger Aktivist*innen aus Ghana die dieses Jahr auch auf dem Sommercamp dabei waren, angeboten. In diesem Workshop haben wir zusätzlich zum super spannenden Input verschiedene Aktionsideen erarbeitet. Am Abend haben wir ein gemeinsames Lagerfeuer mit Stockbrot am See gemacht und einer kleinen Open Stage.
Am Samstag war wieder ein Tag voller spannender Workshops. Es gab einen Afro Fusion Dance Workshop, eine Schreibwerkstatt mit anschließender Lesung, einen Workshop zum Thema Kurdistan und einen Raum für BIPoC-Empowerment. Das Abendprogramm bestand aus entspanntem Armbänder Basteln, einem Pubquiz und sehr lustigen Runden Werwolf spielen.
Der Sonntag war ein wenig anders gestaltet. Denn da fand ab morgens die Jugend@ unter dem Motto „Decolonize! Kolonialismus war nicht gestern. Wie wir Macht, Geschichte und Zukunft gemeinsam neu denken.“ Am Vormittag haben wir zu dem Thema einen digitalen Input bekommen und uns im Anschluss in verschiedenen Kleingruppen über das Thema ausgetauscht. Beispielsweise mit dem Schwerpunkt decolonize Völkerrecht und Menschenrechte. Am Nachmittag haben wir zudem noch über einige Anträge abgestimmt und eine neue Jugendvertretung für das Jahr 25/26 gewählt!
Das Sommercamp fand am Sonntag Abend mit einer Party seinen Abschluss und am Montag früh stand der Shuttle zurück nach Berlin wieder bereit.
Insgesamt war das ein Wochenende voller Highlights! Wir hatten super spannende Vorträge, Workshops, Gespräche und Begegnungen. Vor allem, dass in diesem Jahr die Delegation aus Ghana Teil des Sommercamps war, hat weitere tolle Perspektiven und internationale Erfahrungen mit sich gebracht. Wir hatten zudem jederzeit die Möglichkeit uns aktiv einzubringen, ob mit kleinen Aufgaben wie Energizern zwischendurch oder auch mehr Verantwortung zu übernehmen. Der Umgang war durchgehend super wertschätzend und in einer so bunten Gruppe unterschiedlichster Erfahrungen, war das Sommercamp ein toller Ort für voneinander lernen, Austausch über Aktivismus, Spaß, neue Freund*innenschaften und mehr!
Wir freuen uns aufs nächste Jahr!




